Offen sein für Neues, das ist eine wichtige Grundlage für gesunde Langlebigkeit. So hält man sein Gehirn in Schwung und bleibt beweglich, sowohl körperlich als auch geistig. Gleichzeitig ist es wichtig, seine eigenen Bedürfnisse zu kennen, aktiv zu kommunizieren und sich motivierende Ziele zu setzen. Dazu bedarf es einer Reflexion. Aufräumen und Ausmisten ist angesagt:
Nach dem Aufräumen fällt es leichter, den Fokus auf die eigenen Prioritäten zu lenken und den Blick nach vorn zu richten. Statt über Fehler nachzudenken und mit Vergangenem zu hadern, treten die eigenen Stärken in den Mittelpunkt und werden gestärkt.
Schliesslich muss man ehrlich sein: ohne ein Mass an Selbstdisziplin erreicht man seine Ziele nicht. Hier hilft ein Perspektivwechsel bzw. das Umdeuten von negativ besetzten Begriffen wie zum Beispiel «Verzicht». Ich kann den Verzicht auf etwas Ungesundes als Haltung der Souveränität und als aktive Entscheidung ansehen. Menschen sind denkende Wesen und nicht einfach nur impulsgesteuert. Wenn ich an einem Buffet entlanggehe, überlege ich mir: Was tut meinem Körper wirklich gut? Was will ich auf den Hüften haben 😊? Bereitet mir diese Speise tatsächlich Genuss und werde ich nachher ein gutes Gefühl haben? So kann Verzicht umgewandelt werden in eine bewusste Entscheidung und Souveränität – und richtig Spass machen, denn ein Erfolgserlebnis ist ein Dopamin-Kick. Und wenn ich finde, dass das Dargebotene wirklich mit einem hohen Genuss verbunden ist, dann geniesse ich es eben bewusst – und ohne schlechtes Gewissen. Auch das kann souverän sein.
