Entscheidend für die gesunde Langlebigkeit ist es, gesunde Routinen in den Alltag zu integrieren. Doch Gewohnheiten zu ändern oder neue zu etablieren ist schwieriger, als man denkt. Deshalb sollte man kleinschrittig beginnen und sich auf die Kontinuität, das «Dranbleiben» konzentrieren. Das müssen keine grossen Sachen sein, sondern es muss vor allem machbar und leicht umzusetzen sein. Es nützt nichts, sich untrainiert für einen Marathon anzumelden und dann im Alltag zu merken, dass man es nicht schafft, regelmässig zu trainieren. Schliesslich landet man frustriert auf dem Sofa und isst eine Tüte Chips.
Viel besser ist es, mit kleinen Dingen zu beginnen, z.B.:
Eine ebenso grosse Herausforderung ist es, ein gesundes Mass an Anspannung und Entspannung zu etablieren. Wenn ich den ganzen Tag im Büro unter Strom stehe, hilft es wenig, nach der Arbeit ins Fitnessstudio zu hetzen, wenn die Batterien eigentlich leer sind. Und dann wundert man sich, dass man nicht abschalten kann und verliert sich darin, vorm Schlafengehen mal eben noch zwei Stunden Social Media zu konsumieren. Besser ist es, nach dem Abendessen eine Runde spazieren zu gehen, schon 10 Minuten helfen.
Was man auch sagen muss und was bei der ganzen «Trackerei» manchmal vergessen geht: Stress ist per se nichts Schlechtes, er gehört zu unserem Leben und lässt uns Leistungen vollbringen. Aber permanenter Stress ist schädlich und raubt uns den Schlaf. Der Schlaf wiederum ist ungeheuer wichtig für die Regeneration von Körper und Gehirn. Deshalb geht es auch hier darum, gesunde Entspannungs- und Schlafroutinen zu entwickeln. Mit Wearables kann man tracken, wie es um die Balance zwischen Stress und Erholung steht und dann seine Routinen optimieren.
Screenshot Garmin
Sleepscore und Stressscore
